BERG - Wandern

Für Wanderer, die den Blick nicht nur auf dem Pulsmesser, sondern auf die Natur richten, ist Lochau der ideale Ausgangspunkt. Es gibt ausreichend Routen um das „Schwäbische Meer“. Wer etwas höher hinaus will, für den erschließt sich der Pfänder und dann auch die Bergwelt der Voralpen, beispielsweise die einmalige Drei-Tausender-Bergwanderung Pfänder, Hochberg und Hirschberg. Eine Tagestour, die bei einer Wanderzeit von fünf Stunden auch Familien gut schaffen.

Pfänder
© Othmar_Heidegger / Pfänderbahn AG

Der Pfänder - Einzigartiger Aussichtspunkt mit Blick über den See

Hoch über Lochau und Bregenz erhebt sich der Pfänder mit seinen 1064 Metern. Bei klarem Wetter bietet sich ein grandioser Ausblick über das gesamte Alpenpanorama, den Bregenzerwald, das Rheintal und Oberschwaben, über den Untersee bis hin zu den Schwarzwaldausläufern.

Für den Weg hinauf zum Gipfel haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Die bequemste ist die Fahrt mit der Pfänderbahn. In modernen Großraumgondeln schweben Sie in nur sechs Minuten hinauf zur Bergstation des Pfänders. Dabei können Sie den herrlichen Blick auf den Bodensee und die Alpengipfel genießen. Informieren Sie sich über die Betriebszeiten und Preise der Pfänderbahn.
  • Ein tolles Erlebnis ist es auch, den Berg zu erwandern. Von mehreren Orten aus führen Wege hinauf, teils gemächlich ansteigend, teils auch recht steil. Je nach Wegstrecke sind Sie bis zu 3 Stunden unterwegs. Aber die einzigartige Aussicht belohnt Sie für Ihre Anstrengungen.
Pfänderbahn
© Othmar_Heidegger / Pfänderbahn AG

In sechs Minuten rund 600 Höhenmeter bewältigen und eine andere Welt erleben – fernab von Trubel und Hektik in der Stadt, auf dem 1064 m hohen Pfänder.
Die Fahrt mit der barrierefreien und komfortablen Panoramagondel der Pfänderbahn, die fast lautlos und umweltfreundlich einen der schönsten Aussichtspunkte am Bodensee erklimmt, ist für jeden Gast ein unvergessliches Erlebnis. Dort oben bringen die Natur mit dem Rundblick auf 240 oft schneebedeckte Alpengipfel und den Bodensee die Gedanken zum Schweifen. Die vielen Wanderwege oder ein Besuch bei den Tieren im Alpenwildpark laden zum Genießen ein. Wer Ruhe sucht, findet diese auf der Rheintal-Aussichtsterrasse. Dort lässt es sich auf den Wellnessbänken herrlich entspannen und wohlfühlen.

Die Pfänderbahn wurde nach einer umfassenden Qualitätskontrolle als „Beste österreichische Sommerbergbahn“ vom Fachverband der Seilbahnen Österreichs zertifiziert. Dieses Gütesiegel bürgt für ein hochwertiges Angebot am Berg.


Tipps:

  • Familien erhalten einen vergünstigten Tarif
  • Hunde werden an der Leine gratis befördert
  • Fahrräder werden ganztags befördert, von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr gratis
  • Besonders zu empfehlen ist die Anfahrt nach Bregenz mit einem Kursschiff – der Hafen liegt nur 7 Gehminuten entfernt
  • Pfänderbahn Gäste parken auf den Pfänderbahn Parkplätzen drei Stunden gratis
  • Aktuelle Wetterinformationen und die von der Webcam täglich aufgenommenen 360° Panoramaaufnahmen finden Sie auf pfaenderbahn.at

Alle Informationen unter pfaenderbahn.at

Wildpark
© Othmar_Heidegger / Pfänderbahn AG

Für große und kleine Naturliebhaber ist der Alpenwildpark eine besondere Attraktion. Ein Rundwanderweg führt um die Gehege, in denen Sie Steinböcke, Hirsche, Mufflons, Murmeltiere und Wildschweine in ihrem Lebensraum beobachten können. Bei Kindern sind vor allem die Kleintiergehege mit Hasen und Zwergziegen beliebt. Der Alpenwildpark ist ganzjährig geöffnet und eintrittsfrei. Das Riesentrampolin (nur im Sommer, gegen Gebühr), der Spielplatz und die Waldrutsche im Alpenwildpark sind besonders für Familien attraktiv.

Wandern und Radfahren
© Othmar_Heidegger / Pfänderbahn AG

Rund um den Berg und vom Gipfel aus verläuft ein gut beschildertes und ausgedehntes Wanderwegenetz. Vom kleinen Spaziergang bis zur ausgedehnten Tageswanderung können Sie Ihre Routen wählen.


Einige Tipps:

  • Rundwanderweg durch den Alpenwildpark 30 Minuten. Geteerter Weg, aber teilweise starkes Gefälle und Stufen
  • Aufstieg ab Bregenz von der Tal- zur Bergstation über das Gschlief, ca. 90 Minuten,
  • Aufstieg ab Bregenz von der Tal- zur Bergstation über Hintermoos oder Fluh, jeweils ca. 120 Minuten,
  • auf dem Höhenwanderweg nach Scheidegg über Möggers oder die umgekehrte Richtung - etwa 3 Stunden,
  • Wandern auf dem Käselehrpfad mit Schautafeln und Sennereibesichtigung - hin und zurück etwa 4-5 Stunden,
  • 3-Eintausender-Wanderung über Pfänder, Hochberg und Hirschberg - etwa 5 Stunden.


Für alle Wanderungen sollten Sie unbedingt festes Schuhwerk wählen und nur auf den beschilderten Wegen gehen. Bitte beachten Sie die Wegmarkierungen.
Bei Radfahrern aller Leistungsstufen ist die Region um den Pfänder ebenfalls ein beliebtes Tourenziel. Mit guter Kondition oder zum Trainieren können Sie den Berg auf den freigegebenen Strecken hochfahren. Sie können ihr Fahrrad aber auch mit der Pfänderbahn transportieren. Dies ist von 8.00 bis 10.00 Uhr gratis, danach gegen geringe Gebühr. Gute Bremsen sind empfehlenswert! Nicht erlaubt ist auf dem Pfänder Downhill-Biken, da die geeigneten Strecken fehlen.

Egal, ob Sie Ihren Aufenthalt auf dem Erlebnisberg Pfänder mit Wandern, Radfahren oder der Erkundung des Alpenwildparkes verbringen oder einfach die Aussicht genießen, es wird immer ein unvergesslicher Tag.

Käselehrpfad – Der Josef Rupp Käse-Wanderweg

Die reizvolle Kulturlandschaft am Pfänderrücken zieht sich über die Gemeinden Lochau, Eichenberg und Möggers bis ins benachbarte Scheidegg (D). Die bäuerliche Bewirtschaftung erfolgt in Form der traditionellen Familienbetriebe. Die beiden Heumilchsennereien in Eichenberg zählen zu den ältesten in Vorarlberg. Das Weideland ist harmonisch eingebettet am Rande von Wäldern. Mit herrlichem Ausblick auf den Bodensee oder die Bregenzerwälder Bergwelt erstreckt sich der Josef Rupp Käse-Wanderweg über rund 10 km Länge.

Weitere Informationen als Download

Schwedenweg anno 1647

WEGBESCHREIBUNG FÜR DEN SCHWEDENWEG

  • Ortszentrum vis-a-vis Gemeindeamt (Tafel 1). Wir folgen dem Wegweiser Richtung Schloss Hofen, zuerst entlang der Landstraße bis zum Postamt, danach zweigen wir in der Kurve nach rechts ab und gelangen auf einem schmalen Weg entlang des Fußballplatzes und des Dorfbaches zum Schwedenweg (Tafel 2). Weiter geht es nach rechts auf dem Schwedenweg bis zur Einmündung in die Pfänderstraße und auf dieser aufwärts bis zum Pflegeheim Jesuheim. Am Gebäude vorne rechts gelangt man hangabwärts über einen Wiesenweg zum "Alten Schülhüsle" (Tafel 3). Links hoch geht es weiter zur Rochungskapelle (Tafel 4). Kurz nach der Kapelle zweigt der Pfänderweg Richtung Haggen links ab und führt entlang der Geländekante hoch zum Rhombergstein (Tafel 5). Kurz vor dem Gedenkstein zweigt der weiß-rot-weiß markierte Weg Richtung Bregenz ab. Am Klausturm (Tafel 6 – derzeit nicht angebracht) vorbei, steigen wir durch den Wald zur Bregenzer Straße ab und folgen ihr nach links bis zum Cafe Melanie. Hier verlassen wir den See und folgen der gelb-weißen Markierung bis zur Straßengabelung Klausmühle (Tafel 7), überqueren den Klausmühlebach und gelangen in zehn Minuten zur Pfänderbahn Talstation (Tafel 8a). Mit der Bahn geht es auf den Berg. Von der Bergstation führt der Weg weiter über die Pfänderspitze zum Gasthaus Schwedenschanze (Tafel 9). Hier beginnt der teilweise Anstieg Richtung Lohorn, der zuerst gelb-weiß, später weiß-rot-weiß markiert ist. Wir kommen zur Pfänderstraße und wenden uns nach links hinauf Richtung Lohorn. Auf dem Wanderweg nach Altreute steht rechts beim großen Bauernhof die Tafel 10. Jetzt gehen wir weiter Richtung Altreute (Tafel 11), von dort entlang des gelb-weiß markierten Weges zum Haggen (Tafel 12) und von dort wieder nach Lochau zurück.
  • Variante ohne Pfänderbahn:
    Bis zur Tafel 7 wie oben - Am Tannenbach links in Richtung Altreute (gelb-weiß, dann rot-weiß-rot) - bei der Weggabelung links Richtung Schwedenhang (Tafel 8), dann weiter auf einem steilen Fußweg zur Kapelle Altreute (11), von dort entlang des gelb-weiß markierten Weges zum Haggen (Tafel 12) und von dort wieder nach Lochau zurück.
Schilifte

Die gut präparierten Pisten beim Dohle- und Maldonahang eignen sich besonders für Familien, um mit den Kindern die ersten Schwünge im Schnee zu ziehen. Somit ergibt sich ein garantierter Winterspaß für Groß und Klein am Pfänder!
Der Dohle- und der Maldonalift sind, bei guter Schneelage, in den Schulferien sowie Samstag und Sonntag in Betrieb. Schneelage per Bandansage im Winter unter +43 5574 43 316.

Winterwanderwege

Erleben Sie die märchenhafte Winterlandschaft der Pfänderregion!


Die sechs Anrainergemeinden Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Möggers, Eichenberg und Scheidegg (D), die Landeshauptstadt Bregenz und die Pfänderbahn präsentieren ein neues touristisches Angebot im Naherholungsgebiet Pfänderregion, grenzenlos bis Scheidegg.
Die Präparierung von „Winterwanderwegen am Pfänderrücken“ soll Einheimischen und Gästen die Möglichkeit bieten, ein zusammenhängendes, anspruchsvolles und gut beschildertes Wanderwegenetz, das durch malerische Landschaften und winterliche Wälder zu schönen Aussichtsplätzen führt, auch im Winter zu bewandern.
Wer den Winter in der Pfänderregion in all seiner Stille und Schönheit genießen möchte, der ist auf unseren Winterwanderwegen richtig. 
Achten Sie auf die Beschilderung. Es sollen Naturräume und die Wildtiere gezielt geschützt werden und die Winterwanderer sich auf zugelassenen, präparierten Routen bewegen.

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